Forschungsschwerpunkt Sicherheitsethik

Der Forschungsschwerpunkt (FSP) Sicherheitsethik ist am IZEW im Arbeitsbereich Ethik und Kultur angesiedelt. Seit 2006 forschen die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des FSP Sicherheitsethik zu grundlegenden Fragen von Ethik und Sicherheit, ethischen Perspektiven auf den Einsatz neuer Sicherheitstechnologien und forschungsethischen Zugängen zur Sicherheitsforschung.

 

Die Entwicklung und die Nutzung von Sicherheitstechnologien werden so im Gesamtzusammenhang einer am Wert „Sicherheit“ orientierten Kultur betrachtet. Sicherheit ist hier das Produkt menschlichen Handelns und wird damit zum Gegenstand ethischer Reflexion.

 

Der FSP Sicherheitsethik ist die einzige Institution in Deutschland, die sich explizit mit Sicherheit aus der Perspektive der Ethik auseinander setzt. Die beteiligten Forscher(innen) gehören unterschiedlichen Disziplinen an: der Philosophie, der Politikwissenschaft, Soziologie, Theologie und den Rechtswissenschaften.

 

Zu den Fragen, die der FSP Sicherheitsethik bearbeitet, gehören beispielsweise folgende:

  • Welches Maß und welche Art von Sicherheit ist für unsere Gesellschaft und für uns als Individuen wünschenswert?
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  • Auf welche Weise soll diese hergestellt werden?
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  • Welcher Preis – an Geld, an Freiheit, an Gerechtigkeit oder an Privatheit – ist dafür angemessen?
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  • Gibt es Personen oder Personengruppen, von denen ein höherer Preis – an Freiheit oder an Privatheit beispielsweise – verlangt wird als von anderen? Wie können solche Gerechtigkeitsprobleme angemessen bearbeitet und gelöst werden? 

Aktuelles aus der Sicherheitsethik

 

Open Panel zum Thema "Monitoring, identifying, displacing: on everyday surveillance and security practices" bei der Tagung der EASST/4S eingerichtet [mehr]

 

 

Im Juni 2012 wird das Projekt KRETA eine internationale Fachtagung ausrichten [mehr]

 

 

Der Abschlussbericht des Projekts THEBEN steht zum Download bereit [mehr]

 

 

Pressemitteilung "Der Körperscanner wird gescannt" am 23.9.2011 erschienen [mehr]

 

 

Aufsatz "Körperscanner" von Michael Nagenborg erschienen [mehr]